Neie Lycée, Luxembourg (LUX) - BAKIPÄD, Oberwart (A)
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1. Title of project // Projekttitel
„News from our Everyday Lives" „Verschiedenes gemeinsam denken“„Diversity – Community“
2. Partner schools // Partnerschulen
NEIE LYCÉE, Luxembourg (LUX) ( http://www.neielycee.lu )
BAKIPÄD, Oberwart (A) ( http://www.bakip-oberwart.at)
3. Working language // Arbeitssprache
German
4. Participants: (all persons involved - students, teachers) // TeilnehmerInnen (alle involvierten Personen - SchülerInnen, LehrerInnen)
LehrerInnen
Mrs Michaela Graf, Mrs Anita Thaler (A)
Mr. Manuel Vico, Mr. Guy Hary (L)
SchülerInnen
Manuela Karlovits, Julia Schatzer, Birgit Bleier, Elga Lutschaunig (A)
Rebecca Entringer, Christoph Scholler, Philippe Hardt, Nora Milbert, Rémi Walle, Leena Dams (L). Alter der Schüler/innen ca. 15-16 Jahre
Project partners (other persons or institutions involved - e.g. experts, artists, organisations) // ProjektpartnerInnen (andere involvierte Personen oder Institutionen - z.B. ExpertInnen, KünstlerInnen, Organisationen etc.)
Tim Battin, Fotograph
Service de la Jeunesse, Luxembourg
Musee de la Ville, Luxembourg
5. Idea of the project / project description / runtime // Entstehung der Projektidee / Projektbeschreibung / Laufzeit
- Kontakttreffen Wien (10.1. – 12.1.2008) – Diskussionen/Anregungen durch Workshops. Das Kontakttreffen in Wien bildete den Auftakt, wobei hier im Zuge von Diskussionen und Workshops Kontakt mit der Partnerschule aufgenommen bzw. die Projektidee erarbeitet wurde.
- Ausgehend von den unterschiedlichen Bildungszielen der beiden teilnehmenden Schulen (BAKIP Oberwart: künstlerisch - pädagogische Ausrichtung; Neie Lycée Luxembourg: Schulversuch projektorientierter Unterricht, AHS) lernten sich die SchülerInnen der teilnehmenden Klassen kennen, erfuhren Wesentliches über den jeweiligen Bildungsgang und über Situationen, mit denen sie während der Ausbildung und auch im nachfolgenden Berufsleben konfrontiert sind:
- BAKIPÄD >Pädagogische Berufe sind von Frauen dominiert. Die Betreuung von Kindern in Kinderkrippen und Kindergärten erfolgt nahezu zu 100 % durch weibliche Pädagoginnen. Auch im Grundschulbereich ist der Großteil der Lehrkräfte weiblich. Erst in höheren Schulen kommt es zu einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen PädagogInnen. Entsprechend diesem Gesellschaftsbild liegt beispielsweise der Anteil der männlichen Schüler an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik (BAKIP) Oberwart bei rund 4 %. Auch die Zahl der weiblichen Lehrkräfte an der BAKIP beträgt mehr als 50 %. Dieser speziellen Weiblichkeit in den pädagogischen Berufen ist es zuzuschreiben, dass sich die am Projekt teilnehmenden SchülerInnen bei den Darstellungen in der Bild-Objekt-Gestaltung (z. B. Frauenbilder, Pop Art, Skulpturen, Portraits) bewusst auf das weibliche Erscheinungsbild konzentriert haben.
- NEIE LYCÉE >Luxemburg ist ein Land wo 40% der Bevölkerung "Ausländer" sind, wo täglich über 100.000 Franzosen, Belgier und Deutsche (zu den 450.000 luxemburgischen Einwohnern) zur Arbeit pendeln und wo drei offizielle Amtsprachen gesprochen werden. In diesem Rahmen, Interkulturalität ist fast eine alltägliche Selbstverständlichkeit für das Neie Lycée. Mit Schulprojekten vertieft das Neie Lycée den multikulturellen Dialog.
- Darstellungsformen: Bild-Objekt-Materialgestaltung, kreative Texte, Pantomime, Spielideen für ein Multi-Kulti-Festival, Photos, Ausstellungsbesuche zum Thema, Interviews.
- Das Jahr 2008 wurde von der EU zum „Europäischen Jahr des interkulturellen Dialoges“ erklärt. Deshalb verfassten die SchülerInnen als weitere künstlerische Arbeiten – diesmal aber im Sinne eines innovativen Umgangs mit Sprache - Kreativtexte zum Thema „Querdenken“ und „Interkultureller Dialog“. Viele dieser Texte haben eines gemeinsam, nämlich: „Wir sind grundverschieden, aber gleichzeitig eine Gemeinschaft“ und „Wir sind glücklich, in einem so vielfältigen Europa zu leben“. Das sind auch die 2 Schlagworte des Projekttitels „Diversity – Community“.
- Ebenso sollen die Spielideen und Materialien, die die ProjektteilnehmerInnen für die Durchführung eines Multi-Kulti-Festivals erarbeitet bzw. hergestellt haben, einen Beitrag zum Dialog und zur Wahrnehmung der kulturellen Vielfalt in Europa leisten, zumal die Multikulturalität in vielen Bereichen des Schul- und Berufsalltages spürbar ist. Alle TeilnehmerInnen sind dazu eingeladen, anlässlich der Projektpräsentation im Mai 2008 bei den Multi-Kulti-Spielen mitzumachen.
- Der kontinuierliche Informationsaustausch und die Zusammenarbeit mit der Partnerschule haben den SchülerInnen neue Einblicke in andere Länder und Kulturkreise ermöglicht, Unterschiede und Vielfalt aufgezeigt, aber auch Gemeinsamkeiten erkennen lassen.
- Jänner 2008 – Projektpräsentation Mai 2008
- Some reflections from Luxembourg...[ 2 ]
6. Aims of the project // Projektziele
- Interkultureller Dialog - Dialog zwischen Partnerschulen
- Reflexion der eigenen Ausbildung – Kennenlernen der Ausbildung der Partner
- Sichtbarmachen von Stärken (Teamarbeit)
- Dialog mit unterschiedlichen Zielgruppen
- Darstellung in künstlerisch-kreativen Ausdrucksformen
- Fähigkeit, Ähnliches an Unähnlichem zu erkennen
- Umgang mit neuen Medien
- Verständnis für andere Kulturen wecken
- Reflexion über "Diversity/Community" in unserer Umgebung: Die kulturelle Vielfallt leben
- Präsentation der Arbeitsergebnisse
7. Detailed project-schedule and method (who, what, when, how?) // detailierter Zeitplan und Methode der Umsetzung (wer, was, wann, wie?)
- Regelmäßige Kontakte zwischen den SchülerInnen und LehrerInnen der Partnerschulen (E-Mail, Skype, Telefonate) – Austausch von Zwischenergebnissen
- Arbeitsformen: fächerübergreifend im Unterricht, aber auch teilweise in Projektform (Deutsch, Didaktik, Werkerziehung, Bildnerische Erziehung, Rhythmisch-musikalische Erziehung, Freizeit- und Erlebnispädagogik)
- Erarbeiten der oben angeführten Schwerpunkte mit ExpertInnen der BAKIP Oberwart und Projektmitarbeitern des Lycées Luxembourg

